«Bidibidi» im HEKS-Lunchkino
Am Montag Mittag lief im Arthouse Le Paris in Zürich ein Film über den Norden Ugandas. Dazu gab es ein Lunchpaket und danach ein Gespräch. Das ist das Lunchkino von HEKS, und es tourt bis Ende September durch elf Schweizer Städte.
Der Film heisst «Bidibidi – Geschichten von Flucht und Zusammenhalt in Uganda», rund 50 Minuten. Regie führte Rahel Grunder, an der Kamera stand Christine Munz, produziert hat HEKS mit Corina Bosshard und Hanspeter Bigler.
Bidibidi ist eine der grössten Flüchtlingssiedlungen der Welt. Rund 200'000 Menschen aus dem Südsudan leben dort Seite an Seite mit ihren ugandischen Nachbarinnen und Nachbarn, und die Zonen der Siedlung sind von den umliegenden Dörfern kaum zu unterscheiden. Der Film begleitet einen ugandischen Landbesitzer, der sein Land mit Geflüchteten teilt, er zeigt ein Theaterstück über eine gestohlene Ziege, und er geht in den Workshop «BidiPads», wo Frauen waschbare Monatsbinden nähen, die sie selber entworfen haben.
HEKS zeigt seinen Jahresfilm auf einer eigenen Tour. Über Mittag oder am frühen Abend, Eintritt frei, Verpflegung inklusive, im Anschluss eine Diskussion. Zürich, Bern und Basel sind ausverkauft. Für Davos, Luzern, Aarau, St. Gallen, Schaffhausen, Lausanne und Genf kannst du dich noch anmelden.
Für den HEKS-Film übernimmt REDSPACE seit 2015 das Color Grading. Dieses Jahr kamen das DCP-Mastering und die Lieferung an die Kinos dazu.
Eine Tour durch elf Häuser heisst, dass derselbe Film elfmal gleich aussehen muss. Vom Grading führt der Weg deshalb direkt ins DCP und von dort auf die Server der einzelnen Kinos, ohne Zwischenstation.
Wir wünschen dem HEKS-Team volle Säle auf der ganzen Tour.