LED-Wände für KOO JEONG A
Im Leeum Museum of Art in Seoul läuft noch bis am 27. Dezember «KOO JEONG A: OUSSSMOS», die bisher grösste Einzelausstellung von KOO JEONG A in Korea. Rund 35 Werke aus dreissig Jahren verteilen sich über das ganze Haus, bis hinter die Wände und in die Lobby. Dort zeigt die grosse Videowand des Museums einen stummen Film von gut zwei Minuten, den REDSPACE für diese Wand aufbereitet hat.
KOO JEONG A bespielte 2024 den koreanischen Pavillon der Biennale von Venedig. Die Arbeiten kreisen um eine Welt namens OUSSS, weder virtuell noch real, schwer zu erklären, aber zu spüren. Dazu gehören Magnete, Düfte und nachleuchtende Farbe ebenso wie Filme aus dem 3D-Universum von OUSSS.
Für KOO JEONG A haben wir schon Ende letzten Jahres gearbeitet. Für die Ausstellung «LAND OF OUSSS [ GRAVITTA ]» im Kunsthaus Bregenz lösten wir aus dem Film «OUSSS» eine einzige Einstellung heraus, verlangsamten sie und legten sie als Loop an. Daraus wurde «[ EB ] Evocative Burst», eine hockende Figur auf einer Wiese vor einer glühenden Kugel, die von Januar bis Mai im obersten Stock auf einer LED-Wand lief.

Für Seoul war die Aufgabe grösser. Aus «OUSSS» entstand im Schnitt bei REDSPACE eine neue Komposition aus mehreren Einstellungen, verlangsamt, geloopt und für das extreme Breitformat der Wand neu angeordnet. Das Mastering für die Videowand hatte es dann in sich.
Die Wand misst gut elf auf gut drei Meter und hat 13'440 × 3'780 Bildpunkte, mehr als das 24-Fache eines High Definition TV-Bildes. Bespielen lässt sie sich nur mit acht einzelnen Dateien, die das Museum gleichzeitig abspielt. Wir haben diese acht Teile hergestellt und mit dem Master verglichen, damit an den Nahtstellen nichts verrutscht.
Wir danken KOO JEONG A für das Vertrauen und wünschen dem Publikum in Seoul schöne Begegnungen mit der Welt von OUSSS.